Wir machen genau eine Sache. Und die vollständig.
Montavis entwickelt die Software, mit der aus einer einzigen Kamera-Aufnahme eine fertige, mehrsprachige Arbeitsanweisung wird — und erstellt diese Anleitungen für seine Kunden gleich mit. Sitz ist Kaiserslautern. Die fertigen Anleitungen liegen lokal beim Kunden.
Montavis begann als Masterarbeit in der Fertigung eines Druckmaschinen-Herstellers. Der Auftrag: Arbeitsanweisungen digitalisieren. Also stand ich in der Halle, neben den Leuten, für die diese Anweisungen gedacht waren.
Dort zeigte sich schnell mehr als das beauftragte Problem. Das erste war die Zeit: Bis eine Anleitung fertig war, vergingen Monate — dann waren die neuen Kollegen längst eingearbeitet oder am Prozess hatte sich etwas geändert. Eine Änderung nachzupflegen dauerte länger, als jemanden direkt anzulernen. Das zweite war das Medium: Einen Handgriff lernt niemand aus Fotos und Fließtext. Zusammen sorgten beide dafür, dass die fertigen Anleitungen kaum benutzt wurden.
Das dritte Problem löst keine Software. Der Werker will keinen Ingenieur neben sich, der mitschreibt und gut gemeinte Hinweise gibt. Der Ingenieur ist für Dokumentationsarbeit überqualifiziert und will sie ebenso wenig. Beide haben recht — und daraus folgt die eigentliche Frage.
Warum schreibt jemand, der die Arbeit nicht kennt, die Anleitung für den, der sie besser kann?
Julian Hund, Gründer

Selbst schreiben wollte der Werker allerdings auch nicht. Also bekam er eine Kopfkamera und tat nichts weiter, als zu arbeiten. Damit fielen alle drei Probleme weg: Die Anleitung entsteht in der Zeit, die der Vorgang ohnehin dauert, sie zeigt den Handgriff statt ihn zu beschreiben, und sie kommt von dem, der die Arbeit kann. Das ist bis heute der Kern von Montavis.
Die Monate, in denen das Konzept dann in der Halle lief, brachten die Probleme ans Licht, die in keinem Konzept stehen. Eines davon: Ein Werker war an seinem Ring unter dem Handschuh wiedererkennbar. Solche Details sind der Grund, warum das Unkenntlichmachen von Personen bei Montavis nicht nachträglich dazukam, sondern von Anfang an zur Konstruktion gehört.
Die Probleme in der Halle konnte ich als Maschinenbauer verstehen und lösen. Zum fertigen Produkt fehlte die andere Hälfte: die Software. Die kam aus der Promotion — Jahre in Computer Vision und Softwareentwicklung. Danach konnte ich das Konzept selbst bauen, statt darauf zu warten, dass es jemand anderes tut. Erst beides zusammen ergibt Montavis.
Sie filmen. Wir erstellen.
Ein Werkzeug allein verschiebt die Arbeit nur zu Ihnen. Bei Ihnen bleibt die Aufnahme — Schnitt, Gliederung, Beschreibungen und Übersetzung übernehmen wir. Sie bekommen ein Ergebnis, kein Projekt.
Der Anfang ist klein.
Jede Zusammenarbeit beginnt mit einem Piloten: ein realer Vorgang aus Ihrer Fertigung, eine fertige Anleitung, ein Ergebnis, das Sie bewerten können — bevor über das Ausrollen auf weitere Linien oder Standorte gesprochen wird.
Ihre Aufnahmen zeigen Ihre Fertigung.
Deshalb ist eine fertige Anleitung eine Datei auf Ihrem Rechner — wie ein Word-Dokument: offline zu öffnen, auch ohne uns zu behalten. Nur was Sie über die Chatfunktion teilen, geht Ende-zu-Ende-verschlüsselt über Server in Deutschland.
Kurze Wege sind hier keine Floskel.
Wer bei uns anruft, spricht mit jemandem, der die Software kennt — nicht mit einer Hotline, die weiterverbindet. Eine Änderung an Ihrer Anleitung braucht deshalb kein Ticket, sondern ein Gespräch.
- Firma
- Montavis GmbH
- Sitz
- Kaiserslautern, Deutschland
- Gegründet
- 2026
- Gründer und Geschäftsführer
- Julian Hund
- Speicherung
- Lokal bei Ihnen
- Kommunikation
- Verschlüsselt, deutsche Server
- info@montavis.com
- Telefon
- +49 631 31194798
Registerdaten, Umsatzsteuer-ID und Vertretungsberechtigung stehen im Impressum.
Lernen Sie uns kennen.
Ein Gespräch, ein realer Vorgang aus Ihrer Fertigung — und Sie sehen an Ihrem eigenen Material, was daraus wird.